Donnerstag, 10.Dezember, 19.30 Uhr
Grosser Saal SP Kanton Zürich, Gartenhofstrasse 15, Zürich

Mit Ruth-Gaby Vermot-Mangold, ehemalige SP-Nationalrätin und Präsidentin von FriedensFrauen weltweit (PWAG), Priska Seiler-Graf, SP-Nationalrätin und Mitglied der SIK und mit Larissa Mina Lee, Network & Advocacy, PWAG
Moderation: Irene Willi, SP Bildung

Erfahrungen teilen, darüber reden und so das Engagement und die friedensfördernde
Arbeit von Frauen sichtbar machen: Darum soll es an diesem Abend, dem 10. Dezember,
dem Tag der Menschenrechte, dem letzten Abend unserer Reihe «Frieden, Sicherheit
und Demokratie», gehen. Welches sind die Erfahrungen und Beobachtungen von
Politikerinnen, die im Zentrum der Macht, zumindest der politischen Macht, stehen oder
standen, wenn es ums Thema Sicherheit geht? Dies lässt sich aktuell gut am Beispiel der
Auseinandersetzungen mit dem Entwurf zur sicherheitspolitischen Strategie der
Schweiz aufzeigen. Welches ist ihre Haltung zum Bericht? Wie konnten sich
friedenspolitische und zivilgesellschaftliche Organisationen einbringen und welches
sind ihre Forderungen diesbezüglich?
Bereits 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, wurde die erste pazifistische
Frauenorganisation, die Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF),
gegründet. Von Anfang an ging es den Frauen nicht nur um Frieden und Abrüstung,
sondern immer auch um den Anspruch auf soziale Gerechtigkeit. Die Schweiz war von
Anfang an dabei, Clara Ragaz war über 30 Jahre lang die Präsidentin dieser Sektion. Aber
konnten diese frühen Feministinnen die Welt besser machen, was haben sie eigentlich
erreicht? Was haben wir ihnen zu verdanken?
Mit der Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit hat der UN-Sicherheitsrat im
Oktober 2000 laut PWAG einen Meilenstein in der feministischen Friedens- und
Sicherheitspolitik gesetzt und damit die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» (WPS)
ins Leben gerufen. Worum geht’s da genau? Und gibt es einen Zusammenhang zur Idee,
1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 zu nominieren? Welches ist ihre
Geschichte? Und was bewegt junge Frauen heute dazu, sich für eine feministische
Friedenspolitik einzusetzen?

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