Donnerstag, 7. Mai 2026, 19.30 – 21.30 Uhr, Grosser Saal SP Kanton Zürich,
Gartenhofstrasse 15, Zürich
Mit Jacqueline Fehr, Regierungsrätin Kanton Zürich
Moderation: Fabrizio Boeniger, Stiftung SP Bildung
Das Verhältnis der Sozialdemokratie und der Linken zur Religion war immer schon komplex. Als aufklärerische, soziale Bewegung wurzelt sie einerseits in einer religionskritischen und atheistisch-laizistischen Tradition, geprägt von der Französischen Revolution und von Feuerbach und Marx (Religion als Opium des Volks). Anderseits speiste sich das linke soziale Engagement immer auch aus Glaubensüberzeugungen, zum Beispiel aus christlichen Forderungen nach Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Frieden.
Nach einer kurzen Einführung zu diesem Hintergrund beschäftigen wir uns mit der konkreten Situation im Kanton Zürich.
Welche Rolle soll der Staat bezüglich der Religionen in der heutigen Situation spielen? Eine Situation, wo die multikulturelle Religionsvielfalt auch zu neuen Auseinandersetzungen führt und wo sich ein Grossteil der Bevölkerung keiner Konfession zugehörig fühlt. Welche Haltung soll die SP einnehmen?
Für die Zürcher «Religionsministerin» Jacqueline Fehr lohnt es sich auch aus linker Sicht, das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften im Sinne des religiösen Friedens aktiv zu gestalten. Sie wird über ihre Erfahrungen und Ziele sprechen, dabei wird es genügend Raum für Diskussionen geben.
